WIR - Künstler der Elbmarsch stellen sich vor

Monika Pallasch

WIR - Schreibwerkstatt

 

Monika Pallasch schreibt unter dem Namen Monique Lhoir. Nein, das ist kein Künstlername, sondern tatsächlich ihr ehemaliger Name. In ihrem realen Job war sie Finanzbuchhalterin und Controllerin in einem inter-nationalen Konzern. Da dies eine recht trockene Angelegenheit ist, be-gann sie vor über zwanzig Jahren zuerst Kurzgeschichten und anschlie-ßend Romane zu schreiben.

 

Anfangs über Wettbewerbe kann sie auf eine beachtige Reihe von Kurzgeschichten in veröffentlichten Anthologien zurückblicken. Manch-mal weiß sie selbst nicht mehr so genau, was sie alles in dieser Zeit geschrieben und veröffentlicht hat, und muss in ihrem Regal nachgucken.

 

 

Die neuesten Werke sind Arbeiten mit Menschen aus der Elbmarsch. Hier entstand das Buch „Uns Heimat Elvmasch“ (Mai 2021). Gleichzeitig schrieb sie einen fast realistischen Katzenkrimi, Handlungsort ist ein Dorf im nördlichen Niedersachsen. Das Buch trägt den Titel „Kater Paulchen kämpft für Gerechtigkeit“ (Mai 2021). Ein Roman, den sie geschrieben hat, weil sie in ihren kühnsten Träumen nicht ahnte, welche Missstände bei aller Aufklärung noch heutzutage in Ämtern und Behörden an der Tages-ordnung sind.

 

In Monika’s Haushalt leben neben ihrem Ehemann vier Katzen. Ihr letztes Projekt widmet sie komplett dem Tierschutz, in der Hoffnung, dass sich vielleicht doch so langsam etwas ändert und wir alle in einer modernen Zivilisation ankommen, wo Mensch und Tier zusammen „leben“ können.

Ihr Lieblingsprojekt war „Arjan von Föra“, ein 5teiliger historischer Fantasie-Roman und eine Liebesge-schichte zwischen einer Byzantinerin (heute Istanbul) und einem nordfriesischen Seefahrer von der Insel Föhr, zu der Zeit noch dem Festland zugehörig, bevor die große Flut die nordfriesischen Inseln gebildet hat.

Zu nennen wäre auch der Fan-tasie-Roman „Das Feuerpferd“ aus dem Jahre 2013, der heute noch über Amazon erhältlich ist.

Ebenso das Büchlein „Heirate nie …“ aus dem Jahre 2009, Satirische Kurzgeschichten, erschienen im Verlag Wellhau-sen und Marquardt. Zeitlos und ebenfalls immer noch erhältlich.

 

Zwischendurch arbeitete sie die Firmengeschichte der Serck Como auf sowie entstand  ein autobiografisches Buch mit unterschiedlichen Menschen in einem Mehrgenerationenhaus in Hamburg.

Mehr über Monique Lhoir bzw. Monika Pallasch erfahrt ihr über: www.monique-lhoir.de

 

Daniela Toebelmann

WIR - Kunsthandwerker

 

In meine Arbeitsweise fließen Goldschmiedehandwerk, freies kreatives Arbeiten und die Faszination für alte Knöpfe zusammen.

Ich forme die Strukturen alter Knöpfe ab, gieße sie in Edelmetall und verarbeite diese Güsse dann zu Unikaten & Kleinserien weiter. In einzelnen Fällen behandle ich die alten Knöpfe wie Edelsteine, indem ich sie in Edelmetall fasse und ihnen so eine ganz neue Wertigkeit verleihe.

 

Meine Faszination für Knöpfe begann mit meiner Groß-mutter; die Faszination für das Goldschmieden entfachte in einem kleinen Schmuckatelier in Lüneburg. Schließ-lich begann ich in Haan bei Düsseldorf eine Ausbildung zur Goldschmiedin, die ich 2005 abschloß. Im Anschluß daran studierte ich Bildende Kunst an der Hochschule in Kassel und an der Kunsthochschule in Bergen/Norwegen.

 

 

Im Studium beschäftigte ich mich vorwiegend mit den vermeintlich kleinen Dingen des Alltags, die dann doch oft und manchem die ganze Welt bedeuten können und habe diese in Objekten und Rauminstallationen thema-tisiert. Heute fließen die Erfahrungen aus meiner Aus-bildung und dem Kunststudium zusammen und finden sich in meinen Schmuckstücken wieder.

Seit 2016 verkaufe ich meine Schmuckstücke auf Kunsthandwerkermärkten und im Oktober 2020 habe ich mein Goldschmiedeatelier in der Elbstraße in Lauenburg eröffnet. Dort werden in Zukunft auch die Goldschmiedekurse stattfinden.

Alle Informationen hierzu befinden sich auf meiner Internetseite: www.flitterundtand.com

 

Christel Ritzer

WIR - Maler der Elbmarsch

 

Christel Ritzer’s ersten „Bleistifte“ waren kleine Stöckchen, mit denen sie die von ihrem Opa sorgsam geharkten Garten-wege „bemalte“. Opa schimpfte. Half aber nichts. Sie war hartnäckig und malte weiter. Das ging so lange, bis sie end-lich Papier, Blei- und Buntstifte bekam. So klein wie sie war, eines stand für sie fest: „Ich geh, wenn ich groß bin, auf die Malschule.“

Mit 13 Jahren lernte Christel Ritzer die Russin Tatjana v. Steenbock kennen. Bei ihr durfte sie Unterricht in Ölmalerei nehmen. Wenig später konnte sie schon ihre ersten Auf-tragsarbeiten verzeichnen.

Mit 15 Jahren klemmte Christel Ritzer ihre Bilder unter den Arm und bewarb sich bei der Meisterschule für Mode und der Werkkunstschule für Textil Grafik Werbung der freien Hanse-stadt Hamburg.

Obwohl das Bewerbungsalter bei 16 Jahren lag, wurde sie nach bestandener dreitägiger Prüfung zum Studium zuge-lassen und absolvierte 10 Semestern Malen, Zeichnen, Illus-tration, Schrift, Werbegrafik, Messe-, Ausstellungs- und Schaufenstergestaltung sowie Kunst - u. Kulturgeschichte.

Der Unterricht in Illustration und figürliches Zeichnen bei Professor Wilhelm M. Busch war wegweisend für ihren weiteren Werdegang als Künst-lerin. Das war es, was sie wollte: Men-schen und Tiere künstlerisch wieder-zugeben. Portraits und figürliche Dar-stellungen gehören bis heute zu den überwiegenden Auftragsarbeiten. Ebenfalls Aufträge für Wandmalereien, Landschaftsbilder, Tiere, Stillleben, Theaterkulissen, Kopien von alten Meistern, Werbung für Geschäftsleute usw. Nach Beendigung des Studiums war sie beruflich als grafische Zeichnerin tätig. Das heißt, ihre künstlerischen Arbeiten sind „ganz nebenbei“ entstanden. 

Seit 2009 ist sie in der Künstlergruppe „Maler der Elbmarsch“, damals noch Artothek genannt. Als die Maler 2013 den Verein WIR - Kunst und Kultur in der Elbmarsch e.V. auf die Beine stellten, war sie eines der Gründungsmitglieder. Jetzt hat WIR Räumlichkeiten, die es möglich machen, in kleinen Malgruppen kreativ zu sein. Nichts wird vorgegeben. Jeder darf nach seinen Ideen malen, spachteln, zeichnen. Es wird mit den unterschied-lichsten Farben, Untergründen und auch mit sehr ungewöhnli-chen Materialien gearbeitet.

Dabei steht Christel Ritzer beratend beiseite. Jeder bekommt die Unterstützung von ihr, die er benötigt: Sei es den passen-den Farbton zu mischen, Perspektive richtig umzusetzen, Port-raits zu zeichnen, sehr kleine Vorlagen maßstabsgetreu zu ver-größern u.s.w. Christel Ritzer begleitet auch fachmännisch un-sere Malkurse, sofern WIR wieder beginnen dürfen.

Ausstellungen u.a.: Travemünde, Reinbeker Schloss, Gut Bast-horst, Amtsrichterhaus Schwarzenbek, Wasserturm Lüneburg, Domäne Bardowick, Dataport Hamburg, Kulturbäckerei Lüne-burg, Bürgerhaus Barsbüttel, Marschendeel Hunden usw. und sogar einmal im Polizeipräsidium Hamburg, damals noch am Berliner Tor ansässig.

 

Frischluft

Reinhard Meißner

WIR - Lichtblicker

 

Fotografieren zählte schon in der Jugend zu meinen Hobbys. Mein ganzer Stolz war eine Agfa Optima, eine AUTOMATIK-Kamera! Motive ergaben sich größtenteils aus der Familie.
Kurz vorm Rentenzeitalter las ich einen Artikel über die „Fotofreunde Elbmarsch“ in der Zeitung, die sich verstärken wollten. Hier wurde ich dann schnell aktiver. "Glänzte" zuerst mit schrillen, stark bearbeiteten Fotos:

Was guckst du

Heute zeige ich auch Zarteres.

 

Der Spaß an der Freud hält an. Es gefällt mir, allein oder gemeinsam mit uns Lichtblickern auf Fotojagd zu gehen. Daheim am Computer finde ich dann Entspannung mit der Bildbearbeitung. Hier gestalte ich nach wie vor jedes Foto einzeln, mal nur ein wenig, mal stark. Dann bin ich sehr gespannt auf die Kommentare meiner Lichtblick - Gleichgesinnten beim Zeigen und Kommentieren einmal im Monat. Außerdem zeige ich ausgesuchte Fotos auch im Internet unter
https://www.fotocommunity.de/fotograf/rm48/2066302
Zu sehen sind sie außerdem auf Ausstellungen, ein paar hier auf der Website.

 

 

In neuerer Zeit habe ich mich mit meinem Lichtblicker- „Kollegen“ Peter-Paul Grundke zusammengetan. Das heißt, wir sind für ein be-stimmtes Thema auf Tour gegangen und haben die Ergeb-nisse auf Ausstellungen präsentiert:
Nach dem Motto „Abschied. Was bleibt?“ haben wir Friedhöfe besucht und Fotos mit Sinnsprüchen versehen.

 

 

Aus der Reihe tanzen

Und nach der Devise „Bilder aus der Bastelbude“ haben wir unterschiedlich Bilder gestaltet. Hier ein Beispiel:

 

Ich habe mich an für mich Neuem versucht: Composing, d.h. Fotos (meist aus dem Internet) umgestaltet und ergänzt durch selbst gestaltete Grafik.
Das möchte ich noch weiterentwickeln und ergänzen durch eige-ne Skizzen.


Reinhard Meißner

Baby Mathilda, Porzellanbildplatte 20 x 20 cm

Beate Leder

WIR - Kunsthandwerker

 

Titel: Baby Mathilda

 

Wie Beate Leder zur Porzellanmalerei kam, ist einfach erklärt: Sie suchte ein neues Hobby und da sie sich schon in frühester Jugend für Kunst und Malerei inter-essierte, entschied sie sich für die Porzellanmalerei. Auch und gerade, weil Porzellan ein sehr edles und schönes Material ist und es eine unendliche Auswahl an Objekten bietet, an denen man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann, angefangen vom Eierbecher bis hin zu Porzellanbildplatten.

Also belegte Beate einen Kurs bei der VHS Lüneburg und erlernte die traditionelle Malerei im Stil von Meissen und Fürstenberg. Um ihre Kenntnisse und das handwerkliche Können noch zu verfeinern, belegte sie mehrere Kurse bei internationalen Künstlern, wo sie moderne Techniken kennenlernte.

Faszination und Leidenschaft veranlassten sie darauf hin, im Jahre 2017 das erste Mal bei der größten internationalen Porzellan-Show in Lyon, Frankreich, als Amateur teilzunehmen. Diese Veranstaltung ist ein jährliches „Must have“ für Beate, das nicht mehr aus ihrem Leben wegzudenken ist. Leider fällt diese Veranstaltung in diesem Jahr aus.

Beate hat seit kurzem ein eigenes Atelier in Brietlingen. Sie verkauft ihre Arbeiten auf Kunsthand-werkermärkten in der näheren Umgebung. Auf Anfrage stellt sie auch Auftragsarbeiten her.

Das Bild Expansion wurde in Öl und Acryl gemalt. Größe: 80x100 cm. In Kürze wird es eine Zeitlang das Sitzungszimmer des Rathauses Marschacht zieren.

Michael Stolz

WIR - Maler der Elbmarsch

 

Bildtitel: Expansion

 

Schon als Kind liebte Michael Stolz das Malen und Zeichnen. Das lag wohl an seinem fami-liären Hintergrund, denn sein Vater malte be-reits Ölbilder, meistens Hamburgensien. Auch sein Großvater malte Bilder und verdiente damit Geld. Da das Malen bekanntlich das räumliche Denken schult, war ihm dieses Talent in der Berufsschule und auch später im Studium zum Dipl. Ing der Elektrotechnik sehr hilfreich.

Seit dem Jahre 2000 ist Michael Stolz pensio-niert und hat nun mehr Zeit zum Malen. Er nutzt zum Malen/Zeichnen viele Malmedien, so z.B. Öl, Acryl, Kreide, Buntstifte, Tusche, Blei-stift, Fineliner etc.

Das Malen ist für Michael Stolz gerade in der Corona-Zeit ein liebes Hobby, das viel Freude bereitet und ein bisschen Ersatz für derzeit fehlende Kulturveranstaltungen darstellt.

Michael Stolz ist seit dem Jahre 2014 Mitglied im Verein WIR - Kunst und Kultur in der Elbmarsch e.V. Für ihn bedeutet die Gemeinschaft eine große Bereicherung, wie er sagt.

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© WIR-Kunst und Kultur in der Elbmarsch e.V.